Schieferdächer und vorgehängte hinterlüftete Fassaden

Eine Vorhangfassade wird auf einer Unterkonstruktion als hinterlüftete Fassade montiert, d.h. hinter der wetterfesten Fassade atmet die Wand weiter. Diffundierende Wohn- oder Baufeuchte wird durch den Luftstrom hinter der vorgehängten Fassade abtransportiert – hierdurch trocknet auch bereits durchfeuchtetes Mauerwerk problemlos wieder aus.

Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade sind die Funktionen klar getrennt in Wetterschutz, Hinterlüftung, Wärmedämmung und tragender Wand. An tausenden von Häusern, mit hunderttausenden von Quadratmetern haben sich hinterlüftete Fassaden bestens bewährt. Sie bieten deshalb ein Höchstmaß an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bei geringem Erhaltungsaufwand.

Die Hinterlüftung ist der wesentliche Bestandteil einer gut funktionierenden vorgehängten Fassade. Als Hinterlüftung wird der Luftraum zwischen der Fassadenverkleidung und der tragenden Wand oder der Fassadenverkleidung und der Wärmedämmung verstanden. Dabei muss die Luft ungehindert von unten nach oben zirkulieren können. Feuchtigkeit wird somit dauerhaft abtransportiert. Die Fassadendämmung besteht üblicherweise aus mineralischen Dämmstoffen. Durch die Hinterlüftung erfolgt eine klare Trennung zwischen der Fassade und der Wärmedämmung. Durch die Hinterlüftung bleibt die Wärmedämmung trocken und dauerhaft funktionsfähig. Die Unterkonstruktion ist das direkte Bindeglied zur tragenden Wand. Überwiegend besteht die Unterkonstruktion aus Holz (Dachlatten) können aber je nach Systemanforderung auch aus Metall sein. Der Aufbau der Unterkonstruktion wird vom jeweiligen Produkt – bzw. ob eine zusätzliche Isolierung verwendet werden soll – bestimmt.

Vorgehängte hinterlüftete Fassade – die optimale Lösung!

Fassadenbroschüre der Firma Ratscheck Schiefer